Datev Lohn & Gehalt

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Datev Lohn & Gehalt

Dieser Abschnitt enthält alle Informationen für den Aufbau von Erfassungstabellen für das Lohnbuchhaltungssystem Datev Lohn & Gehalt.

Die Allgemeinen Informationen, Kenner und Lohnkenner wurden bereits in der vorherigen Abschnitten beschrieben.

 

Dieser Abschnitt beschreibt nun die für Datev Lohnbuchhaltungssysteme zulässigen Lohnartenkenner und -faktoren.

 

Lohnartenkenner

Ein Lohnartenkenner enthält die Information, mit welcher Lohnart eine Lohnbuchung erzeugt werden soll.

 

Die Datev-Lohnbuchungssysteme arbeiten nicht nur mit einer Lohnarten-Nr., sondern verwendet zusätzlich bei Bedarf noch einen Ausfallschlüssel. Dieser wird durch einen " / " getrennt der Lohnarten-Nr. vorangestellt:

 

 

Lohnartenkenner Datev

Abb. Beispiel Lohnartenkenner für Datev-Lohnbuchhaltungssysteme

 

 

Für beide Datev-Lohnbuchhaltungssysteme gilt:

Der Wert bis zum Trennzeichen gilt als Ausfallschlüssel, der Wert ab dem Trennzeichen wird als Lohnarten-Nummer interpretiert. Enthält ein Lohnartenkenner kein Trennzeichen, dann gilt der enthaltene Wert als Lohnarten-Nummer.

 

Beispiel für einen Lohnartenkenner, der nur aus einem Ausfallschlüssel besteht:

[LA U/,0]

 

Beispiel für einen Lohnartenkenner, der nur aus einer Lohnart besteht:

[LA 23,0]

 

Hinweis

Ein Ausfallschlüssel darf nur im Rahmen der Kalendariumserfassung angegeben werden. D. h., Sie müssen in diesem Fall zwingend den Lohnkenner Datum verwenden.

 

Durch Verwendung des sog. 0-Kenners kann festgelegt werden, ob die jeweilige Spalte einen Wert enthalten muss (kein 0-Kenner) oder auch leer bzw. 0 sein darf (0-Kenner gesetzt)

 

Lohnartenfaktor

Wie oben bereits erwähnt, wird über den Lohnartenkenner lediglich die Nummer der Lohnart (ggf. mit Ausfallschlüssel) festgelegt.

Durch den Lohnartenfaktor wird nun festgelegt, in welches Feld der Lohnbuchung der in der jeweiligen Spalte befindliche Wert eingestellt werden soll.

 

Datev LuG Lohnartenkenner Beispiel 1

Abb. Beispiel für die Erfassung von Monatswerten mit einem Feld pro Lohnbuchung

 

 

Im obigen Beispiel werden Monatswerte der Lohnarten 2000 und 2010 an Datev Lohn & Gehalt übergeben.

Der Lohnartenfaktor [EGW] legt fest, dass der jeweilige Spaltenwert in das Feld Wert der Datev-Buchung einzutragen ist.

 

Hinweis

Wird zu einem Lohnartenkenner kein entsprechender Faktor angegeben, wird der entsprechende Spaltenwert automatisch in das Feld Wert der Datev-Buchung geschrieben.

 

Beispielsweise ist die Kombination aus [LA 2000,0] [EGW] identisch mit dem Lohnartenkenner [LA 2000,0].

 

Datev LuG Lohnartenkenner Beispiel 2

Abb. Kalendariumserfassung mit Ausfallschlüssel und Lohnart, sowie zwei Feldern für die Lohnart 2000

 

 

Eine Übersicht über alle vom dekodi-Lohnkonverter unterstützten Lohnartenkenner und - faktoren finden Sie hier: