Einstellungen PlentyONE-Datenquelle

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Einstellungen PlentyONE-Datenquelle

 

Beim Anlegen einer PlentyONE-Datenquelle müssen Sie (bzw. der Inhaber des Plenty-Kontos) dekodi X die Erlaubnis erteilen, Daten von PlentyONE abzurufen. Dazu müssen Sie im PlentyONE ein Plugin installieren und einen API-Benutzer anlegen. Die notwendigen Schritte dazu sind hier beschrieben: Datenabruf aus PlentyONE über REST-API

Unter Einstellungen erfassen Sie anschließend die Parameter und Vorgaben für die PlentyONE-Datenquelle:

 

Abb.: Einstellungen der PlentyONE Datenquelle

Abb.: Einstellungen der PlentyONE Datenquelle

 

Gehen Sie anschließend wie folgt vor:

Öffnen Sie die Einstellungen der PlentyONE-Datenquelle und tragen Sie folgende Felder ein:
Hinweis: Falls Sie den PlentyONE-Datenabruf bereits im Nexus eingerichtet haben, können Sie auch hier die Einstellungen aus dem Nexus verwenden.

oName der Datenquelle

oKnowHub: Dokumentation (Link): (z.B. im Kanzlei-internen Wiki)

oBenutzername, Passwort: Zugangsdaten des API-Benutzers

oAPI-URL: Adresse, unter der das Plugin erreichbar ist

oPlenty-Webstore-IDs / Shop-IDs:
Falls Sie nicht alle Shops Ihres PlentyONE-Kontos abrufen wollen, tragen Sie hier die IDs ein, die abgerufen werden sollen (mit Komma getrennt).
Falls Sie das Feld leer lassen, werden alle Shops des PlentyONE-Kontos abgerufen.

oAusschluss Plenty-Webstore-IDs / Shop-IDs:

     Falls angekreuzt, werden die IDs für Webstore (Plenty-Webstore-IDs / Shop-IDs) als Negativliste interpretiert ("alle ausser ...").

oPlenty-Herkünfte / SubShop-IDs:
Falls Sie nicht alle Auftragsherkünfte Ihres PlentyONE-Kontos abrufen wollen, tragen Sie hier die Herkünfte ein, die abgerufen werden sollen (mit Komma getrennt).
Falls Sie das Feld leer lassen, werden alle Auftragsherkünfte des PlentyONE-Kontos abgerufen.

oAusschluss Plenty-Herkünfte / SubShop-IDs:

     Falls angekreuzt, werden die IDs für Auftragsherkünfte (Plenty-Herkünfte / SubShop-IDs) als Negativliste interpretiert ("alle ausser ...").

oAPI-Page-Size: Anzahl der Belege, die in einem Block abgerufen werden sollen. (Empfehlung: zwischen 50 und 200)

oAuszeit Plenty-API in sek.: Anzahl Sekunden, die dekodi X wartet, bevor ein einzelner Aufruf an PlentyONE mit Timeout abgebrochen wird. (Empfehlung: zwischen 120 (= 2 min) und 600 (= 10 min))

Prüfen Sie mit Verbindung testen, ob die Verbindung erfolgreich eingerichtet wurde.

Unter Automatisierung erfassen Sie die Einstellungen für den automatischen Datenabruf:

oSetzen Sie den Haken bei Automatischer Datenabruf. Durch Entfernen des Hakens können Sie den Abruf vorübergehend deaktivieren.

oAbruf-Versatz: Wie weit in der Vergangenheit muss das Erstellungsdatum von Daten liegen, bevor Sie von dekodi X abgeholt werden?
Der Abruf-Versatz muss so gewählt werden, dass sichergestellt ist, dass das Vorsystem ausreichend Zeit hatte, die Dokumente vollständig zu erstellen, und keine weiteren relevanten Informationen (z.B. Liefer-, Zahlinfos) mehr nachträglich dazukommen. 

Beispiel PlentyONE: mindestens 4 bis 6 Stunden. Falls externe Rechnungssysteme verwendet werden (z.B. Amazon VCS), muss der Anwender im Nexus, wie bisher auch, darauf achten, Belege nicht bis zum Vortag, sondern nur bis mehrere Tage, ggf. sogar eine Woche oder mehr, davor abzurufen. Hierzu ist auch der Hinweis im Nexus beim automatischen Datenabruf zu beachten.

Konkretes Zahlenbeispiel für PlentyONE mit Rechnungsschreibung durch Amazon

Der Beleg wird bei Amazon am 01.12. mit Belegdatum 01.12. erstellt. 

Die Übernahme in PlentyONE erfolgt mit 3 Tagen Verzögerung, also am 04.12., z.B. um 3 Uhr. Erstellungsdatum bei PlentyONE ist somit 04.12., Belegdatum unverändert 01.12.

Bei einem Abruf-Versatz von 4 Stunden wird dieser Beleg dann am 04.12. um 7 Uhr von PlentyONE nach dekodi X abgerufen. 
d.h. der Beleg vom 01.12. ist in dekodi X frühestens 3 Tage später sichtbar.

Der Nexus-Anwender darf also die Belege mit Belegdatum bis 01.12. frühestens am 04.12. (7 Uhr) importieren, muss also im Nexus beim Datenimport zusätzlich noch mindestens einen "Puffer" von 3 Tagen berücksichtigen.

oAbrufen ab: Ab welchem Belegdatum soll der automatische Abruf gestartet werden?
Um im Nexus den Wechsel auf den automatischen Datenabruf zu erleichtern, empfehlen wir mindestens so weit in die Vergangenheit zurück zu gehen, wie die Daten im Nexus jetzt bereits verarbeitet sind, also z.B. Anfang des Vormonats.

Schließen Sie die Erfassung mit Speichern ab. 
dekodi X startet jetzt mit dem automatischen Abruf. 
Abhängig davon, wie weit in die Vergangenheit der Abruf-Zeitraum reicht, wie groß Ihr Datenaufkommen ist, wie schnell das Vorsystem ist, und welche Einstellungen Sie gewählt haben, kann es einige Stunden (oder ggf. auch Tage) dauern, bis im Nexus alle Daten verfügbar sind ("Aufholphase").

Unter Abrufprotokoll können Sie die Ergebnisse der bisherigen Datenabfragen einsehen. 
Insbesondere können Sie nach der Ersteinrichtung während der "Aufholphase" prüfen, wie weit der Datenabruf im dekodi X bereits vorangeschritten ist.

Nachfolgend finden Sie eine beispielhaft eingerichtete Datenquelle von PlentyONE. Achtung: Bitte aber auf Ihre Gegebenheiten anpassen.

Abb.: Einstellungen PlentyONE Datenquelle ausgefüllt

Abb.: Einstellungen PlentyONE Datenquelle ausgefüllt